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20.10.2006, 07:49 Uhr | Übersicht | Drucken
Bunte Schar nicht einig

"Welche Pflasterungen wollen eigentlich die Aktiven beim Bürgerbegehren pro Pflasterung", habe CDU-Parteichef Ludger Klaverkamp in der jüngsten Fraktionssitzung gefragt.

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Moment der Entscheidung in der jüngsten Ratssitzung: Geheime Abstimmung über die Gestaltung der Magnusplatz-Zufahrt. SPD, FDP, Grüne und FWG stimmten gegen die Asphaltvariante und legten damit den Grundstein zum Bürgerbegehren. Foto: Meyer
Everswinkel - Nach seiner Auffassung stünden jene Aktiven in der Pflicht, zu sagen, für welche Art der Pflasterung sie sind bislang ist das nicht klar übergekommen, heißt es in einer Pressemeldung der CDU zum Thema Magnusplatz-Zufahrt. In dieser Sitzung hätten viele CDU-Ratsmitglieder Klaverkamps Erfahrung aufgrund von Gesprächen mit Bürgern bestätigen können. Und das ist auch nicht verwunderlich, denn die politisch bunte Schar, die hinter dem Bürgerbegehren steht, ist sich durchaus nicht einig, wie denn nun letztlich die Pflastergestaltung aussehen soll. Das könne man in den Protokollen der Rats- und Ausschusssitzungen klar nachlesen.

Um so wichtiger sei es, dass die Bürgerinnen und Bürger wüssten, was denn nun begehrt werde. Nach Ansicht des CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd Schulze Zurmussen sei es unbedingt nötig, dass hier die Alternativen deutlich herausgearbeitet werden. Nur so kann es zu einer sachkundigen Entscheidung kommen. Denn nur einfach Pflaster gegen Asphalt sei zu kurz gesprungen.?Dass auch nach tiefgreifender Untergrundvorbereitung das bisherige Pflaster mit der Kreuzfuge wegen der Belastungen in diesem Bereich nicht wieder erstellt werden könne, sei bisher unbestritten. Also wird es in jedem Fall zu einer Änderung des bisherigen Straßenbildes kommen. Und genau da liege für die CDU-Fraktion die Unschärfe in der Diskussion gewollt oder ungewollt, sei dahingestellt.

So hätten die Grünen in der jüngsten Ratssitzung gefordert, man solle doch den ganzen Einfahrtsbereich in Natursteinpflaster auslegen, und auch die FDP habe solche Überlegungen zum Natursteinpflaster im Laufe der Beratungen angestellt. Für die CDU ein nicht zu akzeptierendes Ansinnen; denn Natursteinpflaster ist mindestens sechsmal teuerer als industriell hergestelltes Pflaster. Außerdem zieht die spätere Pflege höhere Kosten nach sich, und auch ältere Mitbürger mit Gehhilfen oder Rollstühlen haben damit große Schwierigkeiten.

Bleibe für die CDU wolle man die optischen Beziehungen zum Magnusplatz auf dem knapp 70 Meter kurzen Stück erhalten nur die Möglichkeit, zwischen der an den Rändern erhaltenen alten Pflasterung einen entsprechend tragfähigen Streifen einzubauen. Eben in Asphalt. Sollte dieser Streifen gepflastert werden einer annähernd vergleichbaren Stabilität und im gleichen Kostenrahmen so bleibe nur das industriell hergestellte Verbundsteinpflaster übrig, wie es etwa am dem Recyclinghof verarbeitet sei. Hierüber kann man sich sicherlich streiten, ob es schöner ist, auf diesem kurzem Teilstück eine weitere, sicherlich nicht übermäßig attraktive Pflastersorte einzufügen, die nicht die Dauerhaftigkeit garantiert wie der Asphaltbelag. Für die CDU sei wichtig, dass die Träger des Bürgerbegehrens klar sagen müssten, welche Pflasterung sie denn wollen. Sonst können die Bürger in Bezug auf Gestaltung und Finanzierung keine fundierte Entscheidung treffen, habe schließlich Winfried Richter die Meinung der CDU-Fraktion auf den Punkt gebracht.

19. Oktober 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten

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